GARY WASHINGTON – Prolog

Prolog Lyrics

Songtext zu „Prolog“

Part 1
Ich schreib’ den ganzen Leid von meiner Seele
Vergieß’ für all den Scheiß doch keine Träne
Diese Szene kann mir lediglich gestohl’n bleiben
Defizit, doch ohne Zweifel red’ ich nicht drauf los
Ich neige dazu, all die Sachen nur kaputt zu denken
Mach’ ich jetzt dies? Oder das? Ist es real? Ist es krass?
Hab’ mein Ziel grad verpasst, wartе betrübt auf die Bahn
Doch all das Moos auf den Glеisen sagt, dass die Züge nicht fahr’n
Ich fühl’ den Rap-Shit nicht mehr, sie droppen Woche für Woche
‘Nen neuen Song in dieses Business, ey, der Dreck ist nix wert
Sie reden dauerhaft von Fame und Geld, der Shit ist vergänglich
Denn sind die Tage gezählt, nimmt man sein Gewissen zur Kenntnis, ah

Part 2
Wir befinden uns in einer Zeit, in der sich alles schneller bewegt
Heute bist du ganz oben und morgen, dann sprichst du dein letztes Gebet
Dir wird alles zu viel und das nimmst du auch mit, du stellst alles in Frage
Doch deine Gegenwart lässt sich erklär’n mit ‘nem Blick auf vergangene Tage
Beginne die Zeilen zu schreiben (Schreiben), damit ich die Schmerzen nicht spür’
Versuche die Zeichen zu greifen (Greifen), warum ich denn rapp’ und wofür
Alles deutet darauf, dass ich langsam den Shit einfach loslassen muss
Ich bring’ Gary zum double U back in das Game
Aber Gott, man, vergib mir

Part 3
Denn ich hab’ den Pakt mit dem Teufel geschlossen
Ab heute wird offen darüber geredet, was in meinem Kopf vorgeht
Ich höre die läutenen Glocken kling’n, so als ob meine Träume zerbrochen sind
Wo leben wir bitte? Die Leute, sie hoffen auf teure Klamotten
Und leugnen es trotzdem, obwohl es da Menschen gibt, die in der Kälte dann äußerst benommen
Dem Feuer entkommen, den Hunger erleiden, die Hunderter-Scheine, sie werden von Rappern in Videos so präsentiert
Man, als wär das ‘n Grund für’ nen Preis und mich wundert nur eins, warum Leute das auch noch bewundern?
Ich weiß nicht, man, ich find’ keinen Grund für den Scheiß
Ich zieh’ einen Strich durch die Rechnung derjenigen, die dafür leben und niemals versteh’n
Dass ich das nicht begehr’, ich will das echte Leben, dass die Welt dann in diesem Shit dann zerbricht
Und fleht darum, erhöhrt zu werden, weil man sie missversteht, weil man tritt und geht, ich kann das nicht mehr seh’n
Es geht um Macht und Geld, und ja, der Schatten fällt, doch all diejenigen, die davon nicht genug bekomm’n
Und es hat zugenomm’n, wir fahren weiter auf der Strecke, doch verlieren immer wieder einen Zugwaggon
Ich habe alles schon geseh’n, was ist in mei’m Weg, alles zu versteh’n, das ist, man dann geht’s nicht mehr weiter (Weiter, weiter)
Ja man, alles ist zu spät, alles, was du drehen kannst, wirst du es nicht seh’n
Ich erkenne diese Welt nicht wieder, man, mir kommt es vor, als ob der Mensch ohne Geld nicht mehr leben kann
Und auf dem Weg nach oben voller Eleganz vergisst der Penetrante den Mensch von nebenan

Part 4
Und wird man älter, werden die Fäden der Marionette dann irgendwie stärker gezogen
Instinktiv will man sich wehren und fragt sich dann eben mal „Wer ist da oben?“
Man wird in ‘ne Richtung gelenkt, von der sie denken, dass sie so perfekt ist
Bis man nur noch das macht, was in irgend ‘nem Sinne poethisch korrekt ist
Unser heutiges Denken beruht auf vergangenen Taten
Die so tief in dieser Vergangenheit lagen, dass man nicht mehr weiß, ob sie der Warheit entsprachen (Wahrheit entsprachen)
Wer seid ihr bitte, dass ihr nur entscheidet, was richtig und falsch ist?
Ich würde gern das tun, aber Fakt nun, bin ich nicht, der die Wahl trifft

Part 5
Deswegen, möge Gott mein Leben lenken (Leben lenken)
Die Welt ist voller leerer Menschen (Leerer Menschen)
Und sie zerstören alles Gute, doch ich kann da nichts mehr sagen, ich gehöre da dazu, denn
Alles, was ich jemals wollte, ist, dass Frieden ist auf dieser Welt
Doch ich seh’ Blut mit all dem Niesel, der grad niederfällt
Na gut, dann bleibt mir wohl nichts übrig, außer zuzuseh’n und sich die Niederlage zuzugeben
Aber nicht mit mir (Nicht mit mir)
Und nein, ich warte nicht bis hier, die Taten mal passiert, denn der Sarg ist schon verziert
Und alle unsre Namen weilen drauf, doch die Entscheidung liegt bei uns, da einen Nagel reinzuhau’n

GARY WASHINGTON

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