Was für ’ne Welt – Enemy Lyrics
(Emiray)
Ach, was für 'ne Welt
Geld machen nur die Gebückten
Lachen könn'n nur die Verrückten
Ich fühl' mich hier nicht mehr lebendig
Tage vergeh'n wie Sekunden
Ich wünschte, die Nacht wär' unendlich
Die Realität bedrängt mich
Das Schlechte kommt jeden Tag wieder
Das Gute ist einfach vergänglich
Ach, hätt' ich nur eine Droge gefunden
Die meine Seele besänftigt
Die Sünde sieht aus wie ein Engel
Ihre Augen sind wie ein Gefängnis
Die Menschen seh'n aus, wie Maschinen
Ich glaube keiner von ihnen ist menschlich
Keine Gefühle, eigentlich müsste ich weinen
Ich kann nicht nüchtern sein
Nüchtern fühl' ich mich leer
Ich fühle kein Schmerz
Und kann nicht glücklich sein
Löcher im Herzen aus finsteren Zeiten
Warum soll ich vernünftig sein?
Sie gucken von oben herab oder an dir vorbei
Aber keiner guckt in dich herein, nein
Du weißt garnichts, rede nicht
Mein Herz weint
Du siehst nur die tränen nicht
Andere beten, ich bete nicht
Ich habe zu viele Fehler, ich schäme mich
I-I-Ich mach mich verrückt
Brauch tausend mal Glück, wegen einmal Pech
Und sollte ich träumen, dann weckt mich der Schmerz
Ich weiß er ist echt
Oh Herr, vergib mir
Diese Welt erpresst mich
Die Wahrheit ist hässlich
Mein Herz war lange verletzlich
Die Nacht beginnt
Mein Schatten erschreckt mich
Oh Herr, vergib mir
Diese Welt erpresst mich
Die Seele verdorben
Ich jage die Nacht in den Morgen
Leere Flaschen, gefüllt mit Sorgen
Ach, ich wünschte, ich könnt' sie entsorgen
Du kannst meine Stille nicht hören
Was soll ich dir sagen mit Worten?
Ich hab Liebe gesucht
Hab Frieden gefunden
Doch Freunde verloren
(Alles was gut ist, fühlt sich schlecht an)
Alles was schlecht ist, fühlt sich gut an
Wer hat mich belogen?
Mama darf davon nix wissen
So hat sie ihr'n Sohn nicht erzogen
Drei Tage wach, ohne Essen
Augen sind offen, ich gucke nach oben
Ich muss die Probleme vergessen
Zu lange hab ich sie verschoben
Gib mir ein Parfüm, ich rieche die Hölle
Blutige Tränen
Tausend mal sterben, um einmal zu leben
Mich blendet die Sonne, vermisse den Regen
Verspührte den Frühling, als du in mein'm Herzen warst
Heute sind Dörner und Scherben da
Ich wünschte es wär', wie am ersten Tag
Oh Herr, vergib mir
Diese Welt erpresst mich
Die Wahrheit ist hässlich
Mein Herz war lange verletzlich
Die Nacht beginnt
Mein Schatten erschreckt mich
Oh Herr, vergib mir
Diese Welt erpresst mich